Public IPv6
Wir haben mehr oeffentlichen IPv6-Space als wir ausleiten koennen. IPv6
bekommt man an jeder Ecke nachgeworfen, nicht zuletzt vom Fv Freie Netze
Berlin ist uns schon ein /48 zugewiesen.
Mit 2^63 Addressen (?) könnte man folgendes machen:
-
DHCPv6: Sobald man Linux-Clients im Netzwerk hat - will man kein DHCPv6 machen, da es keinen funktionierenden DHCPv6-Client unter Linux gibt
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NAT: kommt nicht in Frage, da sehr viel hierdurch kaputt geht Link
Die einzig ordentliche Möglichkeit wäre das
SLAAC, wofür aber mindestens
2^64 pro Broadcast-Domäne gebraucht werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten
1. Direkt: Es wird eine IPv6 aus der MAC-Addresse generiert
2. Privacy Extensions: Das Betriebssystem sucht sich für jede Verbindung eine neue IP-Addresse aus.
Der Frankreich-Hack greift nicht, wenn wir IPv6 Netze auf unseren Namen
nach oder in Deutschland routen.
Es gibt Tunnel-Lösungen, die könnte man unter falschen Angaben
registrieren und darauf hoffen, dass einem das nicht vor die Füße fällt.
IPv6 routen liefern derzeit nur für die privaten "ICVPN"-Adressbereiche
Ergebnisse. Wir lösen bereits IPv6 per DNS auf, für erreichbare Adressen.
IPv6 derzeit auf den Gateways einzurichten macht nur Sinn, wenn wir den
Freifunk-Knoten Einwahlen per IPv6 erlauben wollen, darin sehe ich im
Moment keinen Gewinn nur zusätzlichen Aufwand. Es gibt immernoch sehr
wenige TAL, die nativ mit IPv6 versorgt werden und alle auch noch IPv4
unterstützen. Dazu käme, dass hierfür keine eigenen IPv6-Netze nötig
sind sondern jede am Standort vom jeweiligen Anbieter zur Verfügung
gestellte IPv6, d.h. 1 Adresse pro Gateway und kein Netz.
Nicht so, dass wir nicht immer wieder über das Thema gesprochen haben,
hoffe der Post umschreibt das Ganze ein wenig.
Siehe auch: