Jugendschutz
Da Jugendarbeit ein wichtiger Teil von Freifunk ist, kommt auch immer wieder die Frage des Jugendschutzes auf.
Netzsperren widersprechen dem Konzept eines freien, unzensierten Netzes und sind daher nicht mit Freifunk vereinbar.
Die meisten Freifunker vertreten außerdem die Ansicht, dass generelle Netzsperren der falsche Ansatz sind, da bereits auf den Geräten der Kinder und Jugendlichen eine entsprechende Schutzmaßnahme eingerichtet werden kann.
Mit der Einrichtung von Jugendschutzmaßnahmen auf Handys und Tablets wird sichergestellt, dass diese auch nicht durch die Nutzung anderer WLANs (z.B. von Freunden) umgangen werden können.
Daher möchten wir die Eltern an dieser Stelle auf die EU-Initiative
klicksafe hinweisen.
Dort finden Sie
Jugendschutzprogramme für Tablets und Smartphones.
Hinsichtlich des verstärkt diskutierten Themas „Extremismus im Netz“ empfehlen wir, keine Symptome zu bekämpfen, sondern durch Erziehung, politische Bildung und Aufbau von Medienkompetenz das selbständige kritische Denken der Heranwachsenden zu fördern.
Grundlage hierfür ist der freie Zugang zu Information und Kommunikation. Diesen können und wollen wir nach unseren Grundsätzen niemandem verwehren.
Nicht zuletzt aufgrund von personellen Überschneidungen möchten wir schließlich auf das Projekt
Chaos macht Schule hinweisen.
Im Rahmen des Projektes führen kompetente Referenten publikumsgerechte Veranstaltungen zu Datenschutz, Medienkompetenz, Mediensucht und weiteren Themen für Schüler, Lehrer und auch Eltern durch.