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Protokoll vom 04. August 2016

1. Bericht vom BZN-Treffen am 03. August

  • Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (BZN) ist für die Verteilung der 100.000 € aus dem Topf, den der Landtag für Freifunk in Niedersachsen beschlossen hat, zuständig.
  • Das Treffen war relativ kurz (1,5 Stunden)
  • Die Router wurden ausgeschrieben
    • Die Ausschreibung ist beendet
    • Die ausgeschriebenen Router haben unerwarteterweise nur 31.000 € gekostet
    • 43.000 € sollten für die Router ausgegeben werden, also sind noch 12.000 € übrig. Davon werden erneut Router bestellt.
  • 10.000 € gehen an das BZN für deren Arbeit
  • Verteilung
    • Wir werden eine "Excel-Tabelle" an das BZN übersenden, wenn die Router an ihrem ersten Standpunkt stehen.
    • Intern wird Jeder, der einen solchen Router erhält, ein Formular unterschreiben, dass er den Router nur für Freifunk-Zwecke benutzt, nicht weiterverkauft, etc. Falls er ihn nicht mehr braucht, dann soll er zurück an die Community gehen. - Stichwort Überlassungserklärung
    • 2.000 € werden für die Versandkosten/Verteilkosten eingeplant
  • Nächstes Treffen mit dem BZN ist am 15. September

  • Wir haben einen neuen Uplink gefunden: Import-/Exportfirma meyers
    • genau über der Eisdiele
    • 50 Mbit - WDR4900 und CPE210

3. Direktes Ausleiten in Deutschland

  • Carsten nimmt mit dem Chef von Hostway Kontakt auf
  • Benjamin Siggel würde sich um den Schriftkram für den Abuse/etc. kümmern
  • Wir gehen davon aus, dass die Rechtsprechung für uns ist. Falls wir trotzdem verklagt werden, kann es sein, dass der Fnorden verklagt und eingestampft wird.
    • Damit würden auch unsere Domains verloren gehen. Das Problem lässt sich aber durch Umschreiben der Domain lösen.
  • Möglichkeiten zum Ausleiten:
  • Vorschlag 1
    • GW08 und Internetz.me zum ausleiten
    • GW01,02,05,07 als Supernode
    • Ein Vorteil wäre, dass zwischen Exitnode und Routern immer noch ein weiterer Hop wäre. So tauchen keine IP-Adressen von Freifunkrouterbetreibern direkt auf dem Exitnode auf.
  • Vorschlag 2
    • GW07 und GW08 direkt raus
    • Der Rest leitet über Internetz.me aus

4. MTU ändern

Wir haben festgestellt, dass es unklug war die MTU auf dem fastd Tunnel auf 1280 zu setzen. Hier ist ein Diagramm, wie unsere MTU im Moment zusammengesetzt ist:

      ip4/ip6  udp+fastd[1]  batman[2]     ether      ip4/ip6
+------------+-------------+----------+---------+------------+----------+ | 20/40 Byte | 46 Byte | 10 Byte | 14 Byte | 20/40 Byte | …. | +------------+-------------+----------+---------+------------+----------+
                                                \_______________________/
                                                     Client-Mtu: 1256
                           \____________________________________________/
                                            Fastd-Mtu: 1280
\_______________________________________________________________________/
                    min. Provider-Mtu: 1346 (ip6)
                                       1326 (ip4)
[1] udp, fastd packettype, crypto, tap mode/ethernet header (8+1+23+14) [2] unicast, no fragmentation

Die Clients haben so nur eine MTU von 1256, was viel zu klein ist. Damit IPv6 funktioniert, muss man mindestes eine Client-MTU von 1280 haben. Funktionieren tut das im Moment trotzdem, da batman-adv die Pakete für den IP-Layer transparent fragmentiert, wenn man Pakete größer 1256 hat. Das ist aber natürlich nicht unbedingt performant.

Migration:

  • Für die Migration ist ein Firmwareupdate für die Router nötig
  • Fastd kann pro Interface nur eine einzige MTU und nimmt auch nur Verbindungen mit dieser MTU an
    • Wir müssen also wieder einen Parallelbetrieb bei fastd von $neuer-MTU und 1280-MTU einsetzen
    • Möglichkeiten:
      • Auf den Supernodes 2 verschiedenen Ports laufen lassen
      • Die Hälfte der Supernodes mit neuer MTU, die andere Hälfte mit alter MTU

gesammelte Anbieter-MTUs:

  • Kabel Deuschland (Privatkunden):
    • IPv4 1460, IPv6 1500
  • Kabel Deutschland (Buissness):
    • IPv4 1500, IPv6 1500
  • $DSL
    • IPv4 1492, IPv6 1492

Unsere neue fastd-MTU:

  • Rechnung (v4)
    • Kabeldeutschland: 1460 (kleinste uns bekannte MTU/v4)
    • Fastd+IPv4: -66
    • => fastd-MTU: 1394
  • Rechnung (v6)
    • DSL: 1492 (kleinste uns bekannte MTU/v6)
    • Fastd+IPv6: -86
    • => fastd-MTU: 1408
  • Resultat:
    • Wir nehmen 1394 als MTU für fastd!

DHCP + RADVD

  • Per SLAAC und DHCP kann die MTU verteilt werden. Bisher machen wir das nicht. So entscheiden sich Clients momentan für eine viel zu große MTU. Batman fragmentiert dann.
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