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Router IP Adressen

Nach außen zum Inter-Netz

Sofern der Freifunk-Router (Knoten) am WAN-Anschluss an das Internet angebunden ist, versucht er sich automatisch und ggf. periodisch solange per DHCP (v4) eine Adresse zu holen, bis er eine IPv4 bekommt. Im typischen Fall bekommt der Knoten vom Heim-Router (zB. einer Fritzbox) eine Adresse aus einem privaten Adressbereich zugewiesen (zB 192.168.178.23).

Im Bereich IPv6 verwendet der Knoten SLAAC, sprich: er macht einen Multicast ins WAN und wartet darauf, einen Präfix zugewiesen zu bekommen, um sich dann eine Adresse selbst zusammenzuwürfeln.

Statische Adressvergabe ist sowohl bei IPv4, als auch IPv6 technisch möglich, aber nicht empfehlenswert. Es wird nur empfohlen, wenn man weiß, was man tut (und sich mit dem Konfigurationsmanagement der Gluon Firmware auskennt.) Möchte man erreichen, dass ein Knoten immer wieder die gleiche IPv4 Adresse bekommt, sollte man in seinem Heimrouter/Fritzbox die vergebene IPv4-Adresse mit der MAC Adresse des Knotens verknüpfen.

(Für die TechnikerInnen: Die Adresse(n) werden an das br-wan Interface gebunden. Dies ist in der Regel eine Bridge über den WAN-Anschluss.)

Nach innen ins Freifunk-Netz

Der Knoten vergibt nach innen (zu den verbundenen Endgeräten) keine IPv4 Adressen. Diese Funktionalität ist bei Freifunk-Hannover eine Ebene höher auf den Supernodes angesiedelt. Dort laufen netzweit DHCPv4 Server, die je nach Domain und verwendetem Supernode Adressen vergeben. Zur Zeit wird dazu der private Adressbereich 10.0.0.0/8 verwendet.

IPv6 Adressen werden per SLAAC verteilt. Auf dem Knoten läuft ein Dienst (radvd), der einen privaten Präfix announciert (zZ fdca:ffee:8::). Diese werden Freifunk-netzintern verwendet. Auf den Supernodes laufen weitere Dienste (radvd), die das aktuelle globale Präfix announcieren.
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